Agenturleben in der Corona-Krise: Unsere Erfahrungen

Seit über einer Woche ist das Büro nun geschlossen, alle Kollegen haben sich inzwischen im Homeoffice eingerichtet. Insgesamt 27 Personen, die alle in verschiedenen Lebenssituationen stecken. Das bringt verschiedenste Herausforderungen mit sich und die Arbeitsabläufe müssen neu organisiert und koordiniert werden. Wie wir damit umgehen und welche Erfahrungen wir in dieser ersten Woche gemacht haben erzählen wir Euch hier.

Los geht’s: Ohne Netz läuft nix…

Zunächst waren natürlich die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Da wir schon seit über zwei Jahren die Möglichkeit des mobilen Arbeitens nutzen waren alle Kollegen mit Smartphone und Laptop ausgestattet. VPN Zugänge wurden kurzfristig aufgestockt, alle wurden mit Internet, soweit aktuell nicht vorhanden versorgt und schon konnte es losgehen. Dank des pragmatischen und unkomplizierten Einsatzes der EDV-Kollegen war ein reibungsloser Übergang möglich.

…und ohne Kommunikation schon gar nix.

Slack, Skype, Zoom, Email und Post. Das sind im Moment unsere meist genutzten Kommunikationswege. Diese Tools sind bei uns glücklicherweise seit langem gelernt. Keiner hat Hemmungen damit umzugehen. Die Frage ist eher, was ist das richtige Maß? Was kommunizieren wir überhaupt? Ist skypen wirklich notwendig?

Nach einer Woche können wir sagen, dass die Kommunikation zu Arbeitsthemen enorm wichtig ist und organisiert werden muss. Skype-Besprechungen innerhalb der Units und zu verschiedenen Projekten sind bei uns nun an der Tagesordnung. Der Videoaustausch fördert das Verständnis und lässt weiterhin kurze Absprachen zu. Darüber hinaus erfolgt die Kommunikation an das gesamte Team hauptsächlich über Slack. Bei uns gibt es für verschiedene Themenbereiche unterschiedliche channels, so dass sich jeder zurechtfindet und keine Infos verloren gehen.

Alles fürs Team

Die Team-Kommunikation steht dem aber in nichts nach. Jeder einzelne Kollege muss sich weiter motivieren, und der Teamgeist muss erhalten bleiben. Ein regelmäßiger Austausch ist dafür enorm wichtig. Ob gemeinsam per Skype Mittagessen, Bilder vom Morgenkaffee der Kollegen, oder einfach kurzer Smalltalk im Slack-Chat. Das klingt banal, hilft aber dem Team zusammenzustehen und ist in der Umsetzung wirklich leicht.

Ihr fragt Euch warum Post? Hier die Antwort (ohne Worte).

Pragmatische Lösungen in komplizierten Zeiten

Der Chef bringt schnell mal den großen Bildschirm aus dem Büro vorbei, Meetings werden kurzfristig verschoben, da Kinder zu Hause betreut werden, Arbeitszeiten teilen sich auf oder verschieben sich in den Abend, zum Mittagessen wird geskypt, damit man nicht allein essen muss…

Wir haben verstanden, dass man auf die neue Situation oft pragmatisch reagieren muss. Schnelle und unkomplizierte Lösungen tragen dazu bei, die Motivation und Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Fokus auf die Zukunft

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nicht nur in unserem Geschäftsfeld enorm schwer einzuschätzen. Jeden Tag gibt es neue Einschränkungen und Regelungen, die wieder weitreichende Konsequenzen haben. Das Ende ist nicht abzuschätzen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen die Situation mit sich bringt kann niemand momentan genau erfassen.

Natürlich geht es aktuell darum, alle laufenden Projekte zu analysieren und aktuell notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Nichtsdestotrotz richten auch wir unseren Fokus auf die Zukunft. Zahlreiche Fragen stellen sich, die wir jetzt noch nicht beantworten können, aber auf die wir uns vorbereiten können.

Werden sich Produkte ändern? Wie werden sich Kunden verhalten? Wie verändern sich Geschäftsfelder?

Diese Themen anzugehen ist in „normalen“ Zeiten schon schwer genug. Mit allen Kollegen im Homeoffice ist eine zentrale und gut koordinierte Kommunikation essentiell.

Die Voraussetzungen dafür haben wir geschaffen. Nun gilt es weiter kreative Ideen und Lösungen zu finden und gemeinsam voranzutreiben.

Zurück in die Normalität?

Aktuell ist noch nicht daran zu denken, aber irgendwann wird’s wieder zurück in den alten Alltag gehen. Was wir jetzt schon machen können? Reflektieren was wir aktuell anders machen als vor der Krise, was aber vielleicht besser läuft?

Ist die Kommunikation direkter? Werden Entscheidungen schneller getroffen? Wird mehr aufeinander geachtet? Ist man fokussierter?

Das alles gilt es festzuhalten und nicht zu vergessen. So unvorstellbar es im Moment sein will, wir werden zurück zur Normalität kehren. Und hoffentlich etwas Positives aus dieser Zeit mitnehmen.

Wir freuen uns schon jetzt darauf!

Verfasst von:

Caroline Döbler
Brand Communication

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